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ITALIEN B&B REPORT 2007

Rapporto B&B Italia 2007

„QUALITÄT, INNOVATION UND KULTUR DER GASTLICHKEIT“
DAS IST DAS IDENTIKIT DES ITALIENISCHEN B&B

Über 2500 italienische B&B sind befragt worden, um das Identikit dieser besonderen Unterbringungsmöglichkeit zu erzielen. Sie sind aus dem ganzen Landesgebiet ausgewählt worden, von den Alpen bis Pantelleria, mit der Absicht, die qualitative Entwicklung, die die Bed and Breakfasts in Italien in wenigen Jahren durchlaufen haben, zu durchleuchten. Den Betreibern wurden dreißig Fragen gestellt, um den Stand der Kunst dieses Segments des Tourismusangebots zu erfahren, die Stärken zu verstehen, die es von der Gastlichkeit der Hotels unterscheidt, und vor allem, um den wirtschaftlichen Wert zu ermitteln. Aus der Untersuchung ergibt sich ein mehr als positives Bild, da die Heerscharen von Reisenden und Touristen wesentlich zugenommen haben, die ein B&B für ihre Aufenthalte in Italien wählen.

Das ist ein Phänomen, das sich über den gesamten Stiefel erstreckt und die großen Metropolen mit den verlassensten, aber ebenso wertvollen Dörfern verbindet. Den Löwenanteil haben offensichtlich die Kunststädte und die historischen Zentren, in denen die B&B buchstäblich aus dem Boden geschossen sind; aber wir finden sie auch in unberührten Landschaften, wie jenen des Aostatals oder entlang der Küsten der kleineren Inseln Siziliens.

Die Sondierung, die von www.bed-and-breakfast.it anläßlich des B&B Day durchgeführt wurde, ist in vier Abschnitte unterteilt, und analysiert die Bed and Breakfasts aus mehreren Blickwinkeln: die Aufnahmekapazität des Betriebs, die Eigenschaften der Struktur, das Gebiet und die Fähigkeit der B&B sich in das lokale Tourismusnetz einzufügen und, offensichtlich, die Art der Kunden/Gäste.

Die Betreiber der B&B in Italien

Das Alter des Betreibers

Aus der Untersuchung hat sich ergeben, dass 46% der Betreiber zwischen 31 und 45 Jahre alt sind. Zirka 37% stammen hingegen aus der Altersgruppe von 46 bis 65 Jahren. Es folgen die unter 30jährigen mit 14% und die über 65jährigen mit wenig mehr als 3%. Aus diesen Daten wird eine teilweise Heterogenität des Alters der Betreiber ersichtlich, mit einem Anstieg in dem Sektor der um die Vierzig.

Männer und Frauen

Die Gäste werden in den B&B im Allgemeinen von der Frau empfangen. Die Sondierung macht diese Tatsache mit gut 57,7% an Frauen evident, während die verbleibenden 42,3% von Männern betrieben werden. Diese Tendenz ist in der historischen Rolle, die der Frau im häuslichen Bereich zukam, begründet und gewinnt daraus ihre Kraft. Dennoch ist die Rolle des Mannes beim Betreiben der B&B mehr als bezeichnend. Die Differenz zwischen den beiden Prozentsätzen, die die Sondierung aufgezeigt hat, ist gering, und verspricht eine Parität in naher Zukunft.

Ausbildung

Für Überraschung sorgt eine Tatsache, die alle Erwartungen übertrifft. Mehr als 90% der Betreiber besitzen einen höheren Studienabschluss und 36% haben einen Doktortitel erlangt. Das bedeutet, dass einer von vier Betreibern einen Doktortitel hat und nur einer von zehn sich mit der Schulpflicht begnügt hat. Das Bildungsniveau der Betreiber ist im Schnitt hoch, mit 5%, die nach dem Studium sogar noch einen Master-Studiengang absolviert haben. Man kann behaupten, dass die Kultur ein entscheidender Faktor bei der individuellen Entscheidung ein B&B zu eröffnen ist, aber gleichzeitig stellt sie ein zusätzliches Element dar, um die Beweggründe desjenigen zu verstehen, der diese Lösung für seinen eigenen Aufenthalt in Italien wählt.

Beruf

Unter den 10 Kategorien, die von der Sondierung berücksichtigt und untersucht wurden, betrifft die bezeichnendste Angabe die Unterscheidung zwischen den Beschäftigten und den nicht Beschäftigten. Wenn wir die Prozentsätze der Studenten, Rentner, Hausfrauen und Arbeitslosen addieren, kommen wir auf 27,6% der Befragten; während die restlichen 72,4% Betreiber sind, die auch eine andere Beschäftigung haben. Den Statistiken der Sondierung entnimmt man, dass für die Mehrzahl der Betreiber das B&B eine Tätigkeit ist, die zu der Arbeit und dem Hauptberuf hinzukommt. Eine andere unerwartete Tatsache sind die Prozentsätze in Bezug auf die Art der Beschäftigung der Betreiber. Die Analyse der einzelnen Arten von Beschäftigung, die im Fragebogen angegeben wurden, ergibt, dass von den sechs Kategorien 36% die Summe der Unternehmer und freiberuflich tätigen darstellt, zirka 15% die Angestellten, 6% Lehrer, 4,5% Kaufleute, und schließlich zirka 12,5% auf die Kategorie „anderes“ entfallen.

Fremdsprachen

Die Fähigkeit der Internationalisierung der B&B ist sehr hoch. Das zeigen die von der Befragung analysierten Daten, aus denen hervorgeht, dass 90% der Betreiber von B&B mindestens eine Fremdsprache sprechen, vorwiegend Englisch. Innerhalb dieses großen Prozentsatzes tritt dann ein anderer Wert hervor: 46% der Betreiber sprechen auch eine dritte Sprache. Ein zusätzlicher Wert, das Sprechen der Fremdsprachen, der sich unmittelbar in die Fähigkeit übertragen läßt, nicht nur den italienischen, sondern auch den ausländischen Touristenstrom aufzufangen.

DAS B&B - Qualität und Flexibilität

Geographische Lage

Die B&B sind gleichmäßig über die gesamte Halbinsel verteilt. In absteigender Ordnung hat man mit der Sondierung festgestellt, befinden sich 34% der aktiven Einrichtungen im Norden, 27% in der Mitte, 21% auf den Inseln und die verbleibenden 18% im Süden des Landes. Diese unterschiedliche geographische Ausprägung spiegelt nicht nur die Niveaus des wirtschaftlichen Wachstums in den verschiedenen italienischen Produktionsgebieten, sondern bezeugt den Grad der Vernetzung zwischen den Einrichtungen und dem Gebiet in dem sie angesiedelt sind. Die Organiszationsniveaus, die zwischen den verschiedenen touristischen Akteuren, den von den lokalen Einrichtungen geförderten kulturellen Aktivitäten, und dem Vereinssystem, das die Provinzen von Mittel- und Norditalien auszeichnet, erzielt wurden, bilden ein fruchtbares Terrain, auf dem diese Kleinunternehmen der Übernachtungsmöglichkeit außerhalb von Hotels entstehen und sich entwickeln können.
Eine weitere Klassifikation der B&B – die in der Sondierung zum Ausdruck kam – zeigt, dass 35% der zertifizierten Einrichtungen sich in den städtischen Zentren befinden (in den Großräumen, historischen Zentren und Städten mittlerer Größe). 23% der B&B befinden sich auf dem Land und in ländlichen Gegenden, 17% machen die Küsten- und Badeorte aus, aber sie fehlen auch nicht in den Bergen mit 14% und an den Seen mit 4%. Es verbleiben 6%, die nicht eingestuft werden können (nahe an den großen Verbindungsstraßen, Flughäfen, etc. gelegen).

Freistehende Häuser, oder Wohnungen in Mehrfamilienhäusern?

Ein anderes bezeichnendes Ergebnis der von www.bed-and-breakfast.it geförderten Sondierung betrifft die Art der B&B, ob sie in freistehenden Häusern oder in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern untergebracht sind. Der Prozentsatz der B&B die sich in freistehenden Häusern befinden ist sehr hoch, die Zahl liegt bei 80%, was ein hohes Qualitätsprofil bestätigt, und sicher von Interesse ist um einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten, der im Zeichen der Privatsphäre steht. Wenig mehr als 20% befinden sich dagegen in Mehrfamilienhäusern untergebracht, und das charakterisiert die B&B der Großstädte und Metropolen.

Anzahl der Zimmer

Die italienischen B&B haben im Schnitt drei Zimmer, die für die Unterbringung von Gästen vorgesehen sind, mit der Möglichkeit, die Zahl der Betten entsprechend der Bedürfnisse des Kunden zu erhöhen. Das ist eine Flexibilität die scheinbar sehr geschätzt wird, und die es erlaubt, die Rentabilität der Einrichtung zu optimieren.
Aus der durchgeführten Untersuchung ergibt sich, dass 36% der B&B mit 3 Zimmern arbeiten, weitere 22% mit 2 Zimmern. Aber die größeren Einrichtungen fehlen nicht: 15% mit 6 verfügbaren Zimmern, 13% mit 4 Zimmern und 8% mit 5 Zimmern. Es muß auch festgehalten werden, dass es in jedem B&B Gemeinschaftsräume gibt, die für das Frühstück, die Unterhaltung und zum Entspannen bestimmt sind.

Die verschiedenen Kategorien der B&B

Die geltende Verordnung zu den italienischen B&B sieht keine qualitative Klassifikation der existierenden Einrichtungen vor. Die durchgeführte Sondierung versucht diese vorzunehmen, indem sie einige spezifische Eigenschaften untersucht, die für den Reisenden/Touristen bei der Orientierung hilfreich sein können.
Anhand der Antworten der Befragten können einige spezifische Profile bestimmt werden: die B&B familiären Typs (bei denen der häusliche Kontext überwiegt) stellen zahlenmäßig die größte Gruppe dar mit fast 60%, gefolgt von den historischen Häusern (jenen Strukturen, die die Verbindung zu der Vergangenheit nicht verloren haben und die sich durch diese Eigenschaft auszeichnen wollen) mit gut 15%. Es folgen, mit dem gleichen Prozentsatz, die B&B mit Charme und Design (eine Kategorie, die beachtlich zunimmt, bei der das Element der Innenarchitektur und des persönlichen Stils der Betreibers hervortritt) und jene, die dem Business gewidmet sind mit 4% (bei denen zum Luxus die Zweckmäßigkeit, Internetanschluß und Nähe zu den Geschäftszentren hinzukommt).

Übernachten im B&B

Nicht alle Betreiber leben innerhalb ihrer Unterbringungsmöglichkeiten und auf jeden Fall können sie, um der Verordnung die sie regelt zu entsprechen, nicht mehr als wenige Meter von der für die Gastlichkeit vorgesehenen Einrichtung entfernt wohnen. Der Prozentsatz der Personen, die innerhalb der B&B wohnt ist jedenfalls sehr hoch. Die Sondierung zeigt, dass 64% der Befragten angegeben haben, in derselben Wohneinheit zu leben, während die restlichen 36% in angrenzenden Gebäuden wohnen. Diese Tatsache unterstreicht nochmals, wie wichtig die Anwesenheit des Betreibers in der Beziehung mit dem Gast/Kunden ist, und sie stellt wirklich das Schlüsselelement der Philosophie der B&B dar.

Anzahl der Betreiber

Die Zahl der für den Betrieb und die Gastlichkeit der B&B Zuständigen variiert von einer bis zu drei Personen. Bei 50% der Fälle sind es zwei Personen, die es betreiben, bei 37% der Fälle handelt es sich um eine einzige Person. Nur bei 13% der Fälle kommt man auf eine Zahl von drei. Die bisher in Italien eingetragenen B&B belaufen sich auf ungefähr 20.000, und wenn man im Schnitt zwei Personen pro Wohneinheit veranschlagt, können wir annehmen, dass es zirka 40.000 Personen in Italien sind, die sich der Unterbringung in Familien widmen.

Durchschnittlicher Preis

Eine Stärke stellt die Wettbewerbsfähigkeit der Preise für den Kunden dar. Der durchschnittliche Preis für eine Nacht in einem italienischen B&B schwankt zwischen 30 und 40 Euro. Dieser Preis kann leicht variieren, aber normalerweise überschreitet er nicht 50 Euro pro Person. Die Preise richten sich nach der Saison, mit kleinen Schwankungen, die keinen Einfluß auf die Wirtschaftlichkeit des Angebots haben. Diese Werte wurden von 78% der Befragten angegeben, und nur 12% gab an, dass sich der Preis für eine Nacht in ihrer Einrichtung auf ungefähr 50 Euro beläuft. 7% überschreiten den Durchschnittspreis von 50 Euro und kaum 3% haben Kosten von, oder unter 20 Euro.

Das Frühstück

Das Frühstück ist einer der festen Bestandteile der B&B, von ihm hängt der Sinn einer familiären Konvivialität ab, die es zu entdecken gilt. Am Morgen trifft man sich, um ein Frühstück zu genießen, das üblicherweise typische und heimische Produkte der Region vorsieht. Das Frühstück ist bei 92% im Preis des Zimmers inbegriffen und stellt eine wichtige Gelegenheit für den Betreiber dar, seine Gäste zu treffen, ihnen besondere und ungewöhnlichere Ausflüge vorzuschlagen, ein Restaurant, Museum oder eine Kunsthandwerker Werkstatt zu empfehlen. Die Verordnung sieht die Konfektionierung in Einzeldosen der zum Frühstück angeboten Produkte vor, aber es fehlt nicht an den Köstlichkeiten der häuslichen Küche.

Beziehungen mit dem Gebiet

Die B&B stellen sich heute als touristische Kleinunternehmen dar, auf alle Fälle streben sie an, als ein wichtiger Teil der umfassenden Unterbringungskapazitäten des Landes angesehen zu werden. Sie versuchen, sich mit den lokalen Institutionen zu vernetzen, den Einrichtungen zur Freizeitgestaltung, und mit all jenen Personen, mit denen sie zusammenwirken können. Das Ziel ist es, vollwertig in den wirtschaftlichen und unternehmerischen Kontext des Gebietes der Zugehörigkeit aufgenommen zu werden, wie auch an der Planung der Unternehmungen zur Tourismusförderung und der Konservierung unserer historischen Zentren teilzuhaben. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Umgestaltung von Häusern, um sie für die Unterbringung geeignet zu machen, beachtliche Investitionen erfordert. Ihre Funktionsfähigkeit ist auch mit organisatorischen Faktoren, wie Marketing und Mitteilungen, verknüpft. Der Betreiber des B&B ist eine komplexe Figur, es bedarf der Ausbildung, unternehmerischer Fähigkeit und sehr sehr viel Leidenschaft.

Die B&B leben das Gebiet, weil sie dessen wahrer Ausdruck sind. Sie sind ein Unterscheidungsmerkmal, das sich auszeichnet durch einen Tourismus nach Maß des Menschen. Es ist eine spontane unternehmerische Initiative, die in das Gebiet und die Entwicklung seiner wirtschaftlichen Eigenständigkeit investiert. In dem Gebiet finden sich Dienstleistungen, Einrichtungen und Personal. Sie schaffen Reichtum, tragen zur lokalen Entwicklung bei, und sind Hauptakteure eines wirtschaftlichen Wachstums, das auf den Respekt für das kulturelle, historische und landschaftliche Erbe des Landes ausgerichtet ist. Wo sich ein B&B befindet gibt es immer Kultur des Landes.

Dieses unternehmerische Modell – mit seinen Beweggründen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Natur – ist die Stärke, die es von allen anderen im Tourismus Beschäftigen unterscheidet. Dieser zusätzliche Wert ist vom italienischen und ausländischen Publikum weitgehend verstanden worden, so dass der Gesamtumsatz in wenigen Jahren auf exponentielle Weise gewachsen ist. Diese Bewertung wirtschaftlicher Natur ist nicht direkt, aber von der Zahl der Reservierungen abgeleitet, die die einzelnen B&B des Portals www.bed-and-breakfast.it mit der Zeit registriert haben (die Daten sind in einem anderen Dokument enthalten, das in den kommenden Wochen der Presse vorgestellt wird).

Angesichts der Ergebnisse, die die Sondierung der B&B hervorgebracht hat, stellen sie also nicht mehr eine vereinzelte Realität und Nische dar, sondern sind aktive und anerkannte Mitglieder, und bilden einen wichtigen Anteil der wirtschaftlichen/unternehmerischen Struktur unseres Landes.

Das B&B ist eine wertvolle Quelle, die auch andere externe Personen die in dem Gebiet tätig sind mit einschließt. Man muß nur an die 23% denken, die in den Wäschereien des Ortes arbeiten: die Nachfrage nach Führern und Heftchen mit touristischen Informationen liegt bei 20%, während der Bedarf an Personal für die Zimmerreinigung bei 18% liegt. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Nachfrage nach der Beförderung von und zu den B&B und der Belieferungen der Einrichtung mit den zum Frühstück angebotenen Produkten, die 7% erzielen.

Das beste System, für die B&B zu werben

Ein Teil des Interviews, das von den Mitarbeitern der Homepage von www.bed-and-breakfast.it an ausgewählten Stichproben durchgefürt worden ist, zielte auf die Modalitäten der Mitteilung und Werbung ab, die verwendet werden um das Publikum der Nutzer erreichen. Durch die Analyse der Antworten bestätigt sich die Wichtigkeit des Internets als ideales virtuelles Portal für das Erreichen des Ziels der Mitteilung, das es dem Touristen/Reisenden erlaubt, seine Wahl mittels Informationsmaterial treffen zu können, das klar, sicher und schnell zugänglich ist.

Das Internet ist für die Betreiber der italienischen B&B immer mehr das Hauptinstrument für die Mitteilung. Das Internet ermöglicht eine direkte und wirkungsvolle Komunikation, die in der Lage ist, alle Entfernungen an Raum und Zeit aufzuheben, indem zeitgleich Nachfrage und Angebot miteinander in Beziehung gesetzt werden. Diese Innovationen haben die Entstehung der B&B und ihre jüngste Entwicklung begleitet. Eine Homepage einrichten, einem Netzwerk beitreten, sich bei einem spezialisierten Portal anzumelden wird von den Betreibern der B&B als eine grundsätzliche Maßnahme angesehen, ebenso wie die strukturellen Veränderungen, um ein Haus für diese Art von Unterbringung auszustatten. Über dieses außergewöhnliche Instrument der Mitteilung erfolgen über 80% der Reservierungen, die ein B&B im Durchschnitt erhält, eine Zahl, die bestätig, wie wesentlich es mittlerweile für diese Einrichtungen ist, sich mit einer eigenen Homepage zu versehen, bei einem gut organisierten Netzwerk eingeschrieben, und auf den wichtigsten Suchmaschienen gut positioniert zu sein.

Zirka 79% der Befragten glaubt in der Tat, dass das wirkungsvollste Mittel der Werbung für ihre Einrichtung das Internet gewesen sei. An zweiter Stelle, mit bescheidenen 22%, steht die mündliche Empfehlung, die aus der erlebten Erfahrung eines Freundes, Familienangehörigen, oder Bekannten hervorgegangen ist, der in der Einrichtung übernachtet hat. Unerhebliche Prozentsätze für andere in der Sondierung gemachten Angaben, wie Ausgaben für Werbung, Einlagen in spezialisierte Führer, oder das Mitgliedermarketing.

Es ist nicht zu übersehen, dass zwischen dem Entstehen der B&B und dem sich Durchsetzen des Internets auf der ganzen Welt ein wesentlicher zeitlicher Zusammenhang besteht, der eine tiefgreifende Synergie kennzeichnet, die darauf abzielt, die Mittel und die Mitarbeiter zu optimieren.

Die Konventionen mit den anderen Einrichtungen

Es ist zweifelsohne wichtig, ein Netzwerk des Austauschs und der Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen aufzubauen, die in dem Gebiet arbeiten. Reistaurants, Reiseführer, Geschäfte, öffentliche und private Museen, Wellnesseinrichtungen, Autovermietung und vieles mehr, stellen breit gefächerte Beziehungen dar, mit deren Zusammenwirken und Zusammenarbeit man experimentieren kann. Ein lokales Netz im Tourismusbereich aufzubauen – vor allem dasjenige, das Qualität sucht, erlaubt es dem Reisenden/Touristen das Beste zu finden, das es wirklich in Reichweite gibt. Die Konventionen bei dieser Art von Dienstleistungen/Ausflügen, die vom Betreiber des B&B empfohlen werden, wie zum Beispiel, von Preisnachlässen profitieren zu können und besonderen Begünstigungen, kann in vielen Fällen den entscheidenden Unterschied ausmachen. In diesem Bereich hat die Untersuchung gezeigt, dass es fast eine Kluft unter den Antworten der Stichproben gibt: 60% der Befragten haben nicht nach einer Art von Konvention mit den Einrichtungen des Gebietes gefragt oder diese abgesprochen, während 40% der Betreiber es für unerläßlich hält, diese wechselseitigen Abmachungen zu treffen, um den Aufenthalt des Kunden immer angenehmer zu machen und ihm gleichzeitig einen Vorteil, auch in finanzieller Hinsicht zu bieten, der mit diesen speziellen Annehmlichkeiten beabsichtigt ist.

Material mit touristischen Informationen

Bei diesem bezeichnenden Punkt, der vom Fragebogen vorgesehen ist, der von www.bed-and-breakfast.it gefördert wird, ist der Prozentsatz der erhaltenen Antworten insgesamt positiv. Ein überraschendes Ergebnis, das das Interesse und die unternehmerischen Fähigkeiten der Betreiber bezeugt, sich mit dem Gebiet, in dem sich ihre Einrichtung befindet, zu messen, und das über den Ort (Stadt oder Land) hinaus ein Element von fundamentaler Bedeutung für das Wachstum und die Entwicklung des Tourismus jeder italienischen Provinz darstellt. Jedes B&B ist mit Broschüren, Reiseführern und Zeitschriften ausgestattet, die der eigenen Region gewidmet sind, die die historischen und architektonischen Schönheiten des Gebietes illustrieren, aber die auch detaillierte Informationen zu den Dienstleistungen liefern.
Die untersuchte Stichprobe hat folgendermaßen geantwortet: 58% besitzen viel Material mit touristischen Informationen und wenig mehr als 40% haben zur Genüge.

Beziehungen mit den lokalen Einrichtungen

Ein wichtiger Bereich, der in der Umfrage untersucht wurde ist jener, der sich der Gegenüberstellung und der Teilnahme der B&B an Initiativen widmet, die von lokalen Einrichtungen des Gebiets und den Toursimusverbänden von Rang durchgeführt werden. Daraus hat sich ergeben, dass sich der Schwellenwert der aktiven Teilnahme bei weniger als 50% manifestiert. Das ist genau das, was die von lokalen Einrichtungen veranstalteten Initiativen betrifft, 47% nehmen nicht daran teil, 45% nehmen sporadisch teil, während nur 8% sich konstant an den Projekten beteiligt, die von diesen Institutionen des Gebietes organisiert werden.

Was den Austausch und die Beziehungen mit den Tourismusverbänden von Rang, und nicht nur, betrifft, gruppieren sich die Antworten der Betreiber folgendermaßen: 39% gehören Tourismusverbänden und Rängen an, 25% organisieren Werbekampagnen zusammen mit anderen Einrichtungen privater Natur, und weitere 25% erachten es für wesentlich, eine wechselseitige Werbung mit den anderen B&B des Gebiets zu betreiben.

Die Gäste der B&B

Der letzte Abschnitt der von www.bed-and-breakfast.it durchgeführten Sondierung liefert uns das Profil des Gastes. Eine Tatsache, die bei allen hervortritt ist der Kunde im mittleren Alter. Über 75% der Gäste gehört in die Altersgruppe der 25 bis 40jährigen. Dieses Ergebnis stimmt perfekt mit denjenigen überein, die in der Nutzung des Internets ein natürliches und selbstverständliches Instrument sehen, und vor allem eines, das es ihnen erlaubt, eine Wahl zu treffen, die ihren Wünschen entspricht. Aber damit nicht genug: Diese Altersgruppe ist jene, die Beweggründe für Reisen zum Ausdruck bringt, die im B&B einen wichtigen Bezugspunkt finden, und nicht nur finanzieller Art. Es ist die Philosophie der B&B, die diese Möglichkeit des Reisens und Übernachtens ansprechend macht. Die Kunststädte, die großen Metropolen, und mit diesen alle Orte mit interessanter Natur, wie das Meer, das Gebirge, werden auf ganz andere Weise erlebt und verleihen diesem Aufenthalt auf Zeit eine familiärere Dimension. Wer zum ersten Mal ein B&B wählt kommt wieder, und die Neigung, ein B&B als die natürliche Lösung für jede folgende Reise zu betrachten ist hoch. Der folgende Prozentsatz nimmt bei der zweiten Altersgruppe, die den Befragten vorgestellt wurde, proportional ab: 24% der Gäste sind zwischen 41 und 55 Jahre alt, und nicht einmal 1% machen die über 56jährigen Gäste aus.

Als Paar, mit der Familie, aber auch alleine.

85% der Gäste kommen als Paar, 10% mit der Familie, 4% in der Gruppe und 1% alleine. Diese letztgenannten Daten machen klar, dass der Hauptanteil derjenigen, die ein B&B wählen junge Paare sind. Noch eher gering ist die Zahl der Familien, die offensichtlich noch nicht mit Interesse diese Art der Gastlichkeit in Erwägung gezogen haben.

Wie lange bleiben sie?

Die Sondierung zeigt einige interessante Elemente auf, in Bezug auf die Entwicklung der Touristenströme in Italien: Sie tendieren weg von der Hauptsaison, und die B&B können geeigneter dafür sein, diese Tendenz aufzugreifen. Auf dem Markt können sie die Flexibilität bieten, die notwendig ist, um über die herkömmlichen Ferienzeiten hinaus geöffnet zu bleiben. Relativ geringe Kosten verbunden mit Funktionalität und Herzlichkeit leiten den Reisenden/Touristen dazu, sich für kurze Aufenthalte in dieser Art von Einrichtungen zu entscheiden. Diese Wahl ist nicht zufällig: Preise und Vorteile die mit der Wahl eines B&B verbunden sind erlauben es, die Zahl der Reisemöglichkeiten pro Jahr zu multiplizieren. Die herkömmliche Lösung des Hotels würde diese Möglichkeit merklich verringern. Es ist eine Tourismusbewegung des Wochenendes, der zwei oder drei Aufenthaltstage, die den Strom zu den B&B auszeichnet. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 54% der Gäste bleiben für 2 Nächte, 24% für 3 Nächte, 12% für mehr als drei Nächte und 10% für nur eine Nacht.
Die Beweggründe, die die Reisenden zu einer Übernachtung in den B&B leiten, sind vorwiegend mit Tourismus verbunden, mit den folgenden Prozentsätzen: 50% für Kulturreisen, 23% für den Badeurlaub, 5% für Feinschmeckerreisen. Es sind hingegen 10% der Gäste, die aufgrund ihrer Arbeit in B&B übernachten. Ungefähr 5% befinden sich nur auf der Durchreise.

Was schätzen die Gäste

Unter den letzten Fragen der Sondierung wurden die Betreiber gebeten, eine Klassifizierung der Zufriedenheit vorzunehmen, dessen was am besten den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Kunden entspricht. Die Unterbringung ist der Punkt, der den höchsten Prozentsatz der Antworten bekommt: 38% wählen die Unterbringung, oder alle die Bestandteile, die sie ausmachen. Die Einrichtung der Zimmer und das Niveau des Komforts, die Außenräume und die Gemeinschaftsräume. In geringem Abstand, mit 33%, ist die Aufnahme das was den Unterschied ausmacht, während 20% die besondere Lage der Einrichtung wählen. Dann die verbleibenden niedrigeren Prozentsätze: 5% wegen dem Frühstück und 4% wegen dem Preis. Aus dieser letzteren Zahl geht ziemlich klar hervor, dass es nicht nur der Preis ist, der die Wahl des Kunden bestimmt, der seine Eintscheidung vor allem aufgrund anderer Elemente trifft.

Bevorzugen Ausländer die B&B?

Die Zahl der Ausländer die in italienischen B&B übernachten wächst, aber es bleiben noch viele Möglichkeiten, diese Zahl weiter zu erhöhen. Die einheitliche Währung des Euro hat sicher dazu beigetragen, auch bei den B&B die Präsenz der Ausländer zu vermehren, aber es ist erneut das Internet, das die Nachfrage nach B&B aus dem Ausland steigert. Bei der durchgeführten Sondierung haben die Betreiber folgendermaßen geantwortet: es gibt einen harten Kern, der sich auf 20% der B&B beläuft, die auf das Jahr umgerechnt eine Präsenz von Ausländern verzeichnen, die zwischen 30 und 50% schwankt. Die Gruppe, die zwischen 10 und 30% nicht italienische Gäste hat beläuft sich auf 33%. Gut 17% unserer B&B hat mehr als 50% Übernachtungen von Ausländern und nur 32% geben eine Präsenz von unter 10% an. Die Zukunft ist rosig, laut der Betreiber, aber die B&B müssen sich besser mit diesen Märkten vernetzen können. Der Aufenthalt der Ausländer ist deutlich länger als bei dem Durchschnitt der italienischen Gäste, er konzentriert sich vorwiegend auf einige Abschnitte im Jahr und es sind mehr Familien unterwegs. Der ausländische Reisende/Tourist, wenn er ein B&B wählt, ist Protagonist seiner Reise, er bereitet sie zu Hause vor und entwickelt Reiserouten, die oft nicht den herkömmlichen Touren entsprechen.


Pressebüro des B&B Day

Gran Via srl - Gesellschaft & Kommunikation
www.granviasc.it

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